Sonntag | 12. April | 19 Uhr

Montag | 13. April | 17 Uhr

Städtische Galerie KUBUS

Membran

Rauminstallation/Performance  für Tänzer, Transducers und Objekte

Programm
Biografien
Eintritt frei

Am 18. und 19. April kann die Installation vom Publikum selbst zum Klingen gebracht werden.

Veranstaltung von Artefiktion e.V. in Kooperation mit der Städtischen Galerie KUBUS

Programm

Membran

„Membran“ (2024) ist ein Stück für einen Tänzer, Transducers und Objekte. Es ist eine Zusammenarbeit zwischen Bartosz Przybylski, Marijana Janevska und Artefiktion e.V. „Membran“ zeigt eine Grenze auf – und damit auch das Davor und das Dahinter, oder auch das Innen und das Außen. Sie ist starr oder durchlässig, aber sie erzwingt immer eine Reaktion, eine Haltung ihr gegenüber: Sie mahnt zur Vorsicht, fordert zum Mut heraus, zur Überschreitung oder Rückkehr. „Membran“ definiert den Raum – sowohl real als auch virtuell, physisch als auch mental. In immer neuen Grenzen provoziert sie die Suche, das Wagnis, die Sehnsucht.
Die Rauminstallation besteht aus einem durch verschiedene Gegenstände abgegrenzten Raum, wobei an den Gegenständen Transducer (Kontaktlautsprecher) angebracht sind. Der Tänzer hat an seinem Körper 1 Mikrofon, das bei Annäherung an die Transducer bzw. die Gegenstände Rückkopplungen produzieren. Je nach Material des Resonanzkörpers entstehen sehr unterschiedliche und unvorhersehbare Klänge.
Die Bewegungen des Tänzers spielen mit dem Raum wie mit einem Instrument und erkunden die Grenzen des Systems. Es wirkt, als würde man mit etwas kommunizieren, das unsichtbar jenseits der Raumgrenzen liegt. Inspiriert ist das ganze u.a. von dem berühmten Holzstich von Flammarion.


Beteiligte

Marijana Janevska (Elektronik und Konzept)
Adam Chakir (Performance, Tanz)
Bartosz Przybylski (Bewegungskonzept)
Grazyna Przybylska-Angermann (Regie)
Marco Benducci (Bühne und Licht)

Biografien

© Jo Titze

Marijana Janevska

ist Komponistin, Geigerin und Sängerin. Für ihre Kompositionen, die bei Konzerten und Festivals im In- und Ausland aufgeführt werden, nutzt sie eine Kombination aus Text, Vokalisationstechniken, Geige und Elektronik als Meta-Instrument. Sie studierte Komposition und Soloperformance an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unter der Leitung von Ming Tsao, Joachim Heintz und Gordon Williamson.

© @annitooo_

Adam Chakir

ist ein autodidaktischer Bewegungskünstler, der seine Laufbahn in der pulsierenden Welt der Hip-Hop-Kultur begann und sich zu einem vielseitigen Künstler entwickelte, der zeitgenössische Performance über Stilrichtungen und Disziplinen hinweg erforscht.

Bartosz Przybylski

stammt aus Polen und erhielt seine Tanzausbildung u.a. an der Folkwang-Schule in Essen. Engagements führten ihn an TANZNETWORKS Bielefeld und das Divadlo Studio tanca in Banska Bystrica (Slowakei). Eigene Projekte realisierte er in Polen, Deutschland, Slowakei, Österreich und Zypern. Daneben arbeitet er als Film- und Videoeditor.

Grazyna Przybylska-Angermann

studierte Musikpädagogik und Rhythmik in Poznań (Polen), danach in Strasbourg bei Rosalia Chladek. Lehrverpflichtungen u.a. an der Universität der Künste Berlin, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Sie arbeitete bei mehreren Opernproduktionen mit namhaften Regisseuren und realisierte eigene experimentelle Performances mit intermedialem Schwerpunkt.

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